Das Europäische Parlament hat Vorschläge zur Kreislaufwirtschaft für Kraftfahrzeuge angenommen. Zu den Kernelementen gehören Quoten für recycelte Materialien in Neufahrzeugen, die erweiterte Herstellerverantwortung für die Sammlung und Verwertung von Altfahrzeugen sowie strengere Vorschriften für den Export von Fahrzeugen am Ende ihrer Lebensdauer. Das erklärte Ziel der EU ist es, die Umweltbelastung zu verringern und die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor zu stärken.
Markus Buchheit, Mitglied des Europäischen Parlaments der ESN-Fraktion, erklärte:
“Nein zu zentral festgelegten Quoten, die Autos unnötig verteuern und Arbeitsplätze gefährden. Starre Recyclingquoten, Bürokratie und Exportverbote treiben die Preise in die Höhe, bedrohen Arbeitsplätze und machen das Auto für viele zu einem Luxusgut. Wir stehen für eine echte Kreislaufwirtschaft durch Innovation statt Ideologie – für bezahlbare Mobilität, Wettbewerbsfähigkeit und Technologieneutralität.“.
“Unsere Automobilhersteller ersticken bereits unter einem Dschungel aus Auflagen, Dokumentationspflichten und immer strengeren Emissionsnormen. Diese Mikromanagement-Maßnahmen zehren an Kapital und Innovationskraft – und verteuern die Mobilität für die Bürger zunehmend. Brüssel muss aufhören, Ingenieuren vorzuschreiben, wie sie Autos bauen sollen.”