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Startseite / Das ESN unterstützt eine pragmatische Klärung hinsichtlich der Emissionsgutschriften für Schwerlastfahrzeuge und befürwortet dabei ausschließlich das beschleunigte Verfahren, nicht jedoch den Emissionshandel.

Das ESN unterstützt eine pragmatische Klärung hinsichtlich der Emissionsgutschriften für Schwerlastfahrzeuge und befürwortet dabei ausschließlich das beschleunigte Verfahren, nicht jedoch den Emissionshandel.

Pressestelle der ESN-Fraktion · 1 Minute Lesezeit
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Die ESN-Fraktion unterstützt das Dringlichkeitsverfahren zur technischen Anpassung der Berechnung von Emissionsgutschriften für schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume 2025 bis 2029. Die Maßnahme ist Teil des Automobilpakets der Europäischen Kommission und soll die Anwendung der CO₂-Vorschriften praxisnaher gestalten.

Dazu erklärt die Europaabgeordnete Anja Arndt, Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI):

“Wenn die EU der Industrie neue Vorschriften auferlegt, müssen diese klar und praktikabel sein. Bislang war die Berechnung von Emissionsgutschriften unnötig kompliziert, da sie auf einem theoretischen Abwärtstrend der Emissionen über mehrere Jahre basieren musste. Der neue Änderungsantrag stellt nun klar: Liegen die Emissionen der Fahrzeugflotte eines Herstellers unter dem CO₂-Zielwert, entstehen Emissionsgutschriften. Dies vereinfacht die Berechnung und schafft Planungssicherheit.”

Volker Schnurrbusch, Mitglied des Europäischen Parlaments und des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN), fügt hinzu:

“Die europäische Nutzfahrzeugbranche sieht sich dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt und muss gleichzeitig massive Investitionen in neue Technologien tätigen. In dieser Situation benötigen die Unternehmen Planungssicherheit statt zusätzlicher regulatorischer Unsicherheit. Das Schnellverfahren ist daher ein wichtiges Signal für eine realistische und branchenfreundliche Politik.”