“Die Befürwortung einer zusätzlichen CO₂-Abgabe auf Benzin und Diesel durch den ADAC ist ein Affront gegen Millionen von Autofahrern und Pendlern. Diese Preiserhöhung trifft nicht abstrakte ‘Umweltsünder’ – sie trifft Arbeitnehmer, Familien, Handwerker sowie kleine und mittlere Unternehmen ganz konkret. Steigende Kraftstoffkosten wirken wie eine Sondersteuer auf Mobilität und Arbeit: Sie verteuern den Verkehr, erhöhen die Produktionskosten und treiben die Inflation noch weiter in die Höhe. Letztendlich zahlen Verbraucher und Unternehmen die Zeche – mit realen Wohlstandsverlusten und einer weiteren Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit Europas.“.
Insbesondere in ländlichen Gebieten gibt es keine realistische Alternative zum Auto. Ein politisch verordneter CO₂-Preis bestraft Menschen für Lebensrealitäten, die sie sich nicht ausgesucht haben. Anstelle einer ideologisch motivierten Politik der Preiserhöhungen brauchen wir bezahlbare Energie, technologieneutrale Innovationen und eine Industriepolitik, die die Wertschöpfung in Europa sichert. Wer die Mobilität künstlich einschränkt, gefährdet Arbeitsplätze, Investitionen und den sozialen Zusammenhalt. Dass ausgerechnet der ADAC diesen Kurs unterstützt, ist wirtschaftlich unverantwortlich und sozial blind.“