Markus Buchheit, Mitglied des Europäischen Parlaments aus der ESN-Fraktion, erklärte:
“Der Stromausfall in Spanien und Portugal ist ein Weckruf für ganz Europa. Die Energiewende darf nicht auf Kosten der Versorgungssicherheit gehen. Versorgungssicherheit und Systemstabilität müssen oberste Priorität haben. Ideologische Erwägungen dürfen nicht über das grundlegende Erfordernis einer sicheren Stromversorgung gestellt werden. Aus unserer Sicht ist es daher dringend erforderlich, die Netzstabilität und die vorhandenen Reservekapazitäten in Deutschland und Europa gründlich und zügig zu überprüfen, um potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und das Risiko großflächiger Stromausfälle zu minimieren. Nur mit flexiblen und regelbaren Großkraftwerken können wir sicherstellen, dass das Stromnetz auch bei stark schwankenden Einspeisungen aus erneuerbaren Energiequellen zuverlässig funktioniert und dass Spitzenlasten sicher abgefedert werden können.”
Die ESN-Europaabgeordnete Anja Arndt fügte hinzu:
“Der übermäßige Ausbau von Wind- und Solarenergie ist direkt für diesen Stromausfall verantwortlich und muss auch in unserem Land unverzüglich gestoppt werden. Wir müssen zu einer zuverlässigen, grundlastfähigen Energieversorgung zurückkehren – für die Sicherheit unserer Bürger in Deutschland und in der gesamten Europäischen Union.”