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Siegbert Droese: Gerüchte über den Rücktritt des EZB-Präsidenten: eine Chance für einen dringend notwendigen Kurswechsel

Pressestelle der ESN-Fraktion · 1 Minute Lesezeit
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Zu aktuellen Berichten über einen möglichen Rücktritt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank äußerte sich der AfD-Europaabgeordnete Siegbert Droese, der dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) angehört, wie folgt:

“Sollten sich die Gerüchte bestätigen, eröffnet dies die Chance auf einen längst überfälligen Neuanfang an der Spitze der EZB. In den letzten Jahren hat sich die Zentralbank immer weiter von ihrem eigentlichen Kernauftrag entfernt: der Sicherung der Wertstabilität der Währung. Anstatt konsequent für Preisstabilität zu sorgen, trieb die bisherige Führung eine expansive Geldpolitik, massive Anleihekaufprogramme und ideologisch motivierte Projekte wie den sogenannten digitalen Euro voran. Letzteres wurde zu einem Prestigeprojekt erhoben, während die Inflation die Ersparnisse der Bürger aufzehrte.’.

Die EZB darf kein politisches Versuchsfeld sein! Sie ist keine Klimabank, keine Industriebank und keine Transformationsbank! Ihr einziges Mandat ist klar definiert: stabile Preise und eine stabile Währung. Die bisherige Führung steht symbolisch für eine abgehobene Brüsseler Elite, die sich zunehmend von den tatsächlichen Sorgen der Menschen entfernt hat. Ein Personalwechsel muss daher mit einem klaren Kurswechsel einhergehen. Europa braucht eine EZB, die sich strikt an ihr Mandat hält und die Stabilität des Geldes wieder in den Mittelpunkt rückt.”