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Realistische Dekarbonisierung statt ideologischer Symbolpolitik

Pressestelle der ESN-Fraktion · 1 Minute Lesezeit
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In einem Kommentar zur gestrigen Abstimmung über die Dekarbonisierung der Fischereiflotte erklärte Siegbert Droese, Mitglied der ESN-Fraktion:

“Die heutige Abstimmung ist ein Erfolg für die Vernunft, den Realismus und die Interessen unserer Fischer. Es ist uns gelungen, einen ideologisch überfrachteten Ansatz zu verhindern und stattdessen einen schrittweisen, wirtschaftlich tragfähigen Weg zur Dekarbonisierung zu verankern. Der entscheidende Punkt ist folgender: ‘Klimaschutz’ darf nicht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit, der Versorgungssicherheit und der strategischen Autonomie Europas gehen. Unsere Fischereiflotte hat zwar nur einen vernachlässigbaren Anteil an den weltweiten Emissionen, leistet jedoch einen unverzichtbaren Beitrag zur Ernährungssicherheit.”

Der ESN-Europaabgeordnete Volker Schnurrbusch, ein Vertreter für europäische Politik aus der Küstenregion Schleswig-Holstein, fügte hinzu:

“Der Beschluss erkennt endlich die tatsächlichen Investitionshemmnisse an und ermöglicht Modernisierung, mehr Sicherheit an Bord sowie bessere Arbeitsbedingungen. Anstelle eines starren Einheitsmodells entscheidet sich das Parlament für praktische Lösungen, technologieneutrale Ansätze und gezielte Unterstützung für neue, effizientere Fanggeräte. Dies stärkt die europäische Fischerei, sichert den Generationswechsel und verhindert neue Abhängigkeiten von Drittländern. Genau dafür steht die ESN-Fraktion. Zudem zeigen die Abstimmungsergebnisse im zuständigen Ausschuss deutlich, dass dort eine klare Mitte-Rechts-Mehrheit besteht. Wir werden uns nun auch im Plenum auf diese stabile Mehrheit stützen, um eine realistische, wirtschaftsfreundliche und ideologiefreie Fischereipolitik dauerhaft zu sichern.”