Markus Buchheit, Europaabgeordneter der ESN-Fraktion und Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel (INTA), äußerte sich wie folgt:
“Das neue Abkommen bietet Deutschland als Exportnation erhebliche Chancen, insbesondere im Automobilsektor und bei Maschinenbauteilen. Zu begrüßen ist zudem, dass die Einfuhr indischer Lebensmittel weiterhin streng reguliert wird und dass sensible europäische Agrarsektoren vollständig geschützt bleiben. Es ist wichtig, dass im weiteren Verlauf klargestellt wird, dass es sich hierbei um ein Handelsabkommen und nicht um ein Einwanderungsabkommen handeln soll. Zwar ist die gemeinsame Forschung ein zentrales Anliegen der AfD, doch darf es keine lohnbedingte Einwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt geben.“.
Mit seiner wachsenden Industrie, einer jungen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und einer steigenden Nachfrage nach hochwertigen Industrieprodukten bietet der indische Markt deutsche und europäische Unternehmen erhebliche Absatzchancen. Damit dieses Handelsabkommen sowie künftige Handelsabkommen jedoch überhaupt erfolgreich sein können, müssen unsere Industrie und unsere gesamte Wirtschaft von ideologischen Zwängen wie dem Green Deal, sinnlosen CO₂-Vorgaben und übermäßiger Bürokratie befreit werden.”