Bystron, ein Europaabgeordneter der ESN-Fraktion, erklärte:
“Wir erleben derzeit die letzte Phase der unipolaren Weltordnung, und Afrika steht im Zentrum der neuen, multipolaren Weltordnung. Ich lehne ideologische Einmischung seitens der EU und westlicher Nichtregierungsorganisationen entschieden ab.“.
Afrika sollte frei entscheiden können, mit welchen Partnern es in Zukunft zusammenarbeiten möchte. Die bisherigen Konzepte der Entwicklungshilfe sind bevormundend und ineffizient. Stattdessen sollte sich die EU auf die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit konzentrieren.
Als alternatives Modell verweise ich auf das der BRICS-Staaten. Dies bietet eine Alternative zur Finanzierung durch westliche Institutionen, die oft an politische Bedingungen geknüpft ist.
Die Zentralisierung der Macht ohne demokratische Kontrolle und die übermäßige Ausweitung des Haushalts, wie sie von der Europäischen Union und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verfolgt werden, sind in Europa höchst umstritten und dürfen nicht als Vorbild für Afrika dienen.
Zusammenfassend unterstreiche ich den Standpunkt meiner Partei: Die AfD steht für bilaterale Abkommen ohne ideologische Vorbedingungen. Afrika ist ein reicher Kontinent mit großem Potenzial. Die Länder Afrikas verdienen Respekt, keinen Bevormundung.”