René Aust, Mitglied des Europäischen Parlaments, warnt vor den Folgen für die Stabilität des Euro-Raums und die Interessen der Steuerzahler in den Kernländern:
“Die Einführung des Euro durch Bulgarien ist kein Gewinn an Stabilität, sondern ein Projekt der politischen Elite auf Kosten klarer Haftungsregeln, Haushaltsdisziplin und nationaler Verantwortung. Deutschland trägt die Risiken, während Brüssel die Integration erzwingt, ohne eine echte wirtschaftliche Konvergenz sicherzustellen.”
In Bulgarien baut sich seit Monaten ein breiter öffentlicher Widerstand gegen die Einführung des Euro auf. Die bulgarische Europaabgeordnete Rada Laykova betont den klaren Willen der Bevölkerung und kritisiert scharf die Vorgehensweise der EU:
“Der Euro wird Bulgarien gegen den Widerstand der Bevölkerung aufgezwungen. Brüssel setzt zentralistische Diktate durch, missachtet die Souveränität des Landes und entzieht den Bulgaren die Kontrolle über ihre Währung, ihre Kaufkraft und ihre wirtschaftliche Zukunft.”
Die ESN-Fraktion fordert eine Rückkehr zu demokratischer Legitimität, wirtschaftlicher Vernunft und nationaler Selbstbestimmung. Die europäische Integration kann nur Bestand haben, wenn sie auf der Zustimmung der Bürger, echter Konvergenz und der Achtung der Souveränität der Mitgliedstaaten beruht.