Die Europäische Kommission plant die Einführung einer jährlichen Pflichtinspektion für alle Fahrzeuge, die älter als zehn Jahre sind. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Der Vorschlag muss jedoch noch vom Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten gebilligt werden, bevor er in Kraft treten kann. Dazu erklärte der ESN-Europaabgeordnete Siegbert Droese:
“Dieser Vorschlag ist ein weiterer Angriff auf die Freiheit und den Wohlstand unserer Bürger. Anstatt Erleichterung zu schaffen, bedeutet er eine zusätzliche finanzielle Belastung. Diejenigen, die sich kein neues Auto leisten können, werden durch diese Maßnahme bestraft.“.
Es ist inakzeptabel, dass die Europäische Kommission die Bürger weiterhin mit immer mehr Vorschriften schikaniert und die individuelle Mobilität einschränkt. Die bestehenden Vorschriften sind ausreichend – dies ist ein offensichtlicher Versuch, unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit eine grüne Agenda durchzusetzen und die individuelle Mobilität weiter einzuschränken.
Wir fordern die EU-Institutionen auf, diesen Vorschlag unverzüglich zurückzuziehen, und wir werden im Parlament gegen diese unsinnige Initiative stimmen.”