Fraktion im Europäischen Parlament

Startseite / Boßdorf kritisiert EU-Urteil gegen Ungarn – der Schutz von Kindern vor Gender-Ideologie ist eine Frage der nationalen Souveränität

Boßdorf kritisiert EU-Urteil gegen Ungarn – der Schutz von Kindern vor Gender-Ideologie ist eine Frage der nationalen Souveränität

Pressestelle der ESN-Fraktion · 1 Minute Lesezeit
Teilen

Im FEMM-Ausschuss kritisierte die AfD-Europaabgeordnete Irmhild Boßdorf, Mitglied der ESN-Fraktion, das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) scharf. Der Gerichtshof hatte das ungarische Kinderschutzgesetz von 2021 für rechtswidrig erklärt, da es die Darstellung von Homosexualität und Transgender-Identität gegenüber Minderjährigen einschränkt. Irmhild Boßdorf erklärte:

“Das heutige Urteil ist ein Frontalangriff auf die nationale Souveränität und das verfassungsmäßig garantierte Recht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen. Mit seinem Gesetz will Ungarn lediglich den Schutz der Kinder vor frühzeitiger Sexualisierung und ideologischer Indoktrination gewährleisten. Dies wird durch ein breites demokratisches Mandat von 3,7 Millionen Ungarn gestützt.“.

Was wir hier erleben, ist ein Versuch des EU-Zentralismus, den souveränen Völkern gegen deren Willen eine realitätsferne Gender-Ideologie aufzuzwingen. Während Brüssel das Recht auf ‘sexuelle Identität’ über den Schutz von Minderjährigen stellt, steht die AfD an der Seite derer, die die traditionelle Familie als Fundament unserer Gesellschaft verteidigen.”

Die ESN-Abgeordnete im Europäischen Parlament forderte die Europäische Kommission auf, die Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten in der Familien- und Bildungspolitik zu respektieren, anstatt Nationalstaaten dafür zu bestrafen, dass sie ihre Kinder schützen. Boßdorf kündigte an, dass sie sich weiterhin entschieden gegen jeden Versuch einer supranationalen “Gender-Umerziehung” wehren werde.”