Irmhild Boßdorf, Europaabgeordnete der ESN-Fraktion, erklärte dazu:
“Was gestern im Trilog geschehen ist, ist ein politischer Skandal. Da es der Linken nicht gelungen ist, eine Mehrheit für ihr sogenanntes ‘Recht auf Abtreibung’ zu gewinnen und dies nicht in ein zentrales EU-Gesetz durchzusetzen, haben sie die gesamte Abstimmung einfach scheitern lassen. Das Ergebnis? Kein EU-weiter Schutz für Opfer sexueller Gewalt!“
Selbst die oft zögerliche EVP bezog Stellung für die nationale Souveränität. Doch anstatt die demokratische Mehrheit zu akzeptieren, zogen sich die linken Parteien einfach aus den Verhandlungen zurück. Und wer leidet darunter? Frauen, die dringend Schutz vor sexueller Gewalt benötigen.
Linke Parteien im Europäischen Parlament sind nicht daran interessiert, Opfer sexueller Gewalt zu schützen. Sie instrumentalisieren diese lediglich, um ihre gesellschaftszerstörerischen Ideologien – wie das sogenannte ‘Recht auf Abtreibung’ – souveränen Staaten durch die Hintertür aufzuzwingen. Und die EU-Verwaltung? Sie sieht nicht nur tatenlos zu, sondern ermöglicht dieses undemokratische und moralisch verwerfliche Spektakel sogar aktiv. Eine Schande für die Politik.”