Angesichts zunehmender Anzeichen dafür, dass mehrere Staaten das Mercosur-Freihandelsabkommen unterzeichnen könnten, hat die AfD-Delegation im Europäischen Parlament die potenziellen Auswirkungen auf die europäische Landwirtschaft untersucht. In diesem Zusammenhang wurden im Parlament Anträge eingebracht und unterstützt, die darauf abzielen, zusätzliche Schutzmechanismen für landwirtschaftliche Erzeuger einzuführen. Ziel ist es, mögliche Belastungen für landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere in Deutschland, abzufedern und faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.
Markus Buchheit, Europaabgeordneter der ESN-Fraktion, erklärte:
“Offene Märkte können Wohlstand schaffen. Doch die EU muss ihre Landwirtschaft wirksam schützen, wenn Importwellen die Preise drücken und landwirtschaftliche Betriebe gefährden. Jeder, dem Zugang zum EU-Markt gewährt wird, muss sich an überprüfbare Spielregeln halten – andernfalls wird ‘Freihandel’ zu einem Nachteil für einheimische Unternehmen. Schutzmaßnahmen sind das notwendige Sicherheitsnetz für unsere Landwirtschaft – für den Fall, dass das Mercosur-Abkommen in Kraft treten sollte.”