Anja Arndt, Mitglied des Europäischen Parlaments für die ESN-Fraktion, erklärte:
“Dies ist ein guter Tag für unsere Bürger und unsere Landwirte. Eine Mehrheit im Parlament hat sich für Sicherheit und Transparenz statt gentechnisch verändertem Mais entschieden. Wir wollen keine Gentechnik auf unseren Tellern oder in unseren Scheunen. Die langfristigen Auswirkungen gentechnisch veränderter Nahrungspflanzen auf Menschen, Tiere und Ökosysteme sind noch nicht ausreichend erforscht.“.
Vorsorge statt Testlabor – das ist unser Grundsatz. Produkte, die auf Herbizidresistenz und den Einsatz großer Mengen an Chemikalien beruhen, entsprechen nicht unseren europäischen Standards.
Indem wir Nein sagen, schützen wir unsere Landwirte vor der Abhängigkeit von patentiertem Saatgut und Pflanzenschutzmitteln globaler Agrarkonzerne. Wir wollen unsere lokalen Sorten und die Saatgutvielfalt bewahren und die Verbraucher vor unklaren Risiken schützen.
Ein wichtiger Sieg für gesunde Ernährung, faire Landwirtschaft und verantwortungsvolle Politikgestaltung in Europa.”