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28. Januar 2026

Der EU-Haushalt darf kein Selbstbedienungsladen werden!

Pressestelle der ESN-Fraktion · 1 Minute Lesezeit
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Der Ausschuss für regionale Entwicklung (REGI) hat seinen Standpunkt zu den Leitlinien für den EU-Haushalt 2027 verabschiedet. Berichterstatterin ist das ESN-Mitglied des Europäischen Parlaments Irmhild Boßdorf. Der Bericht betont, dass der EU-Haushalt deutlicher auf die Verwirklichung gemeinsamer europäischer Ziele ausgerichtet sein und sozioökonomische Ungleichheiten, den demografischen Wandel sowie neue geopolitische Herausforderungen wirksamer angehen muss.

Die Europaabgeordnete Irmhild Boßdorf erklärte im Namen der ESN-Fraktion: “Die heutige Abstimmung stellt einen echten Erfolg dar, da es uns gelungen ist, einen tragfähigen politischen Kompromiss zu erzielen und eine Mehrheit zu sichern, die eine europäische Realpolitik ermöglicht. Gemeinsam mit der ECR, der PfE und der EVP haben wir gezeigt, dass pragmatische Lösungen wichtiger sind als ideologische Gräben. Der EU-Haushalt muss endlich wieder den Menschen und Regionen dienen, anstatt sich in Bürokratie und Prestigeprojekten zu verlieren. Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit braucht Europa einen leistungsfähigen Haushalt, der sich auf das wirklich Notwendige konzentriert: bezahlbaren Wohnraum, starke Regionen und echte Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen. Kommunen und Unternehmen dürfen nicht durch ständig wachsende Verwaltungslasten erstickt werden, während wichtige Programme ins Stocken geraten. Mit diesem Bericht setzen wir ein klares Zeichen für mehr Effizienz, weniger Bürokratie und eine Kohäsionspolitik, die die Einheit Europas stärkt.”